Lebenslauf Dr. Wolfhart Dürrschmidt, www.duerrschmidt.info

1. Lebenslauf
 
Dr. Wolfhart Dürrschmidt
Diplom-Physiker, Dr. rer. nat., Ministerialrat a. D.

Wegbereiter 
für Erneuerbare Energien*, Klimaschutz und Nachhaltigkeit
 - Stationen, Aufgaben, Etappen

* Bei mir werden "Erneuerbare Energien" (abgekürzt EE) großgeschrieben.

1949:      
kompletter Name: Ernst Richard Wolfhart Dürrschmidt 
geboren in Oelsnitz im Erzgebirge, Deutschland

1957:
Flucht der Familie aus Sachsen nach Baden-Württemberg

1969: 
Abitur am Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium in Gaildorf, Baden-Württemberg

1. Etappe: Basis - Physik / Naturwissenschaften / Ethik /Verantwortung 
1969-1979 Universität Tübingen:

1969-1975:  
Studium der Physik an der Universität Tübingen

1975: 
Abschluss als Diplom-Physiker (Dipl. Phys.)

1976-1979:  
Doktorarbeit
im Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Tübingen:
Aufbau und Test eines neuartigen Mikrowellen-Spektrometers, Quantenphysik, Apparate- und Hochfrequenz-Technik, Messung von Molekülstrukturen

1979:     
Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) 
an der Universität Tübingen

1970-1979: 
Parallel Besuch weiterer Lehrveranstaltungen und Kurse an der Universität Tübingen,
u.a. Biologische Kybernetik, Ethik, Philosophie, Naturwissenschaften und Verantwortung, Bergsteigen, Rudern, Skifahren, Wildwasser-Kajak  

Berufliche Tätigkeiten:

1976-1979: 
Universität Tübingen:
Teilzeit-Mitarbeiter im Institut für Physikalische und Theoretische Chemie


Weitere Informationen zur 1. Etappe 1969-1979: 
siehe „Etappen für die Zukunft“:  
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2. Etappe: Suchprozess - Technik / Mensch / Natur / Erneuerbare Energien 
1980-1987: Universität Kassel und Stiftung in Kaiserslautern:

1980-1981: 
Universität Kassel:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der "Arbeitsgruppe für Angepasste Technologie“ (AGAT) 

Schwerpunkte
- an Menschen und Natur angepasste Technik
- dezentrale Nutzung Erneuerbarer Energien
- Lehrauftrag zur Nutzung der Windenergie 

1982-1987: 
Geschäftsführer der gemeinnützigen "Stiftung Mittlere Technologie", Kaiserslautern:

Schwerpunkte:
- Unterstützung von innovativen Projekten, Studien und Publikationen im Bereich umwelt- und sozialgerechter Technik und Wirtschaft
- parallel dazu mehrere Lehraufträge zu Erneuerbaren Energien und Angepasster/Mittlerer Technologie


Weitere Informationen zur 2. Etappe 1980-1987: 
siehe  „Etappen für die Zukunft“: 
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3. Etappe: Deutscher Bundestag - Politikgestaltung in der Legislative: 
Start der Klimaschutz-Politik / Start der Erneuerbare-Energien-Politik / Stromeinspeisungs-Gesetz

1988-1990: 
Stab der Enquete-Kommission (EK) „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ des 11. Deutschen Bundestags (BT), angesiedelt im  Wissenschaftlichen Dienst des BT,
überparteilicher Mitarbeiter zum Thema „Energie und Klima“

Schwerpunkte:
- Ermittlung des wissenschaftlichen Kenntnisstands zum Thema „Schutz der Erdatmosphäre und Rolle der Energieversorgung“ als Basis für die Politikgestaltung
- Betreuung des Studienprogramms „Energie und Klima“ der EK
- Entwicklung einer klimagerechten und nachhaltigen Energieversorgung
- Bedeutung von Energieeinsparung und Erneuerbaren Energien für Klimaschutz
- Beteiligung an den Berichten der EK an den BT
- Ermöglichung einvernehmlicher Beschlüsse der EK und des BT zum Klimaschutz  durch überparteiliche und wissenschaftliche Arbeit 
- Mitwirkung an der Entstehung des Stromeinspeisungs-Gesetzes (BT-Beschluss ebenfalls einvernehmlich) 
- damit Mitwirkung am Start der Klimaschutz-Politik und der Erneuerbare-Energien-Politik in D und der EU mit internationaler Ausstrahlung 

Weitere Informationen zur 3. Etappe 1988-1990:
siehe „Etappen für die Zukunft“:
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4. Etappe:  Bundesumweltministerium - Politikgestaltung in der Exekutive:
Klimaschutz / Umwelt und Energie / Erneuerbare Energien  / Nachhaltigkeit

1991-1999: 
Erster Abschnitt im (damaligen) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Bonn:
bis 1996 als Referent,  ab 1996 als Referatsleiter

Schwerpunkte:
-  Umweltschutz – Klimaschutz – Energie - Nachhaltigkeit
-  Erneuerbare Energien (EE) für Klima-, Umwelt- und Naturschutz
-  zwei Novellen des Stromeinspeisungs-Gesetzes (StrEG)
-  Vorarbeit für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Weitere Informationen zur 4. Etappe 1991-1999:
siehe „Etappen für die Zukunft“:  
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5. Etappe: Bundesumweltministerium - Politikgestaltung in der Exekutive: 
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Erneuerbare Energien (EE) als Treiber der Energiewende zu Atomausstieg, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Energiesicherheit und zukunftsfähiger Wirtschaft

2000-2012:
Zweiter Abschnitt im (damaligen) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Berlin
Referatsleiter für Umwelt und Erneuerbare Energien (EE) 

Schwerpunkte:
-  Vertreter der Bundesregierung (BReg) bei der Erarbeitung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2000 im BT (BT-Initiative)
-  Aufbau und Leitung eines Grundsatz- und Strategie-Referats für EE im BMU
-  Vergabe von wissenschaftlichen Studien als Grundlage für ein klimaverträgliches, nachhaltiges Energiesystem - und insbes.  für den konsequenten Ausbau der EE
 - Leitung des Zukunfts-Investitions-Programms der BReg für den Bereich EE
-  Neuausrichtung der Förderung von Investitionen in Anlagen zur EE-Nutzung
-  EE als neuer ökologischer Wirtschaftssektor mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen
-  EE als treibende Kraft der Energiewende mit Atomausstieg und zugleich wirksamem Klimaschutz durch die notwendige Reduktion der Verbrennung fossiler Energieträger 
-  EE als Voraussetzung für Energiesicherheit und Resilienz des Energiesystems
-  Federführung für die EEG-Novelle 2004 innerhalb der BReg (Einvernehmen im BT)
-  EEG-Erfahrungsberichte und Fachinformation über EE
-  Integration von Klimaschutz und EE in alle Politikbereiche der BReg 

Weitere Informationen zur 5. Etappe 2000-2012:
siehe „Etappen für die Zukunft“: 
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6. Etappe: Rückblick und Ausblick - vorausschauendes Handeln für die Zukunft; 
Erneuerbare Energien / Klimaschutz / Nachhaltigkeit /Achtsamkeit / Sicherheit / demokratische Politikgestaltung

seit 2013:
(Un)-Ruhestand; Ministerialrat i.R., Berlin:
nach Eintritt in den Ruhestand ehrenamtliches und privates Engagement

Schwerpunkte:
- Sachkundiger und Zeitzeuge der vergangenen Jahrzehnte im Wissenschafts- und (überparteilichen) Politikbereich im Rahmen von Beiträgen, Gesprächen, Veranstaltungen,
- Fachinformationen zu Maßnahmen und Möglichkeiten für die Nutzung Erneuerbarer Energien, Energieeinsparung, energetische Gebäudesanierung, Klimaschutz, nachhaltige Energiesysteme,
- Praxis der Nachhaltigkeit und Achtsamkeit,
- Kriterien für aktives, antizipierendes und achtsames Handeln für eine nachhaltige, klimagerechte, demokratische, friedvolle, diskriminierungsfreie Zukunft

Weitere Informationen zur 6. Etappe seit 2013:
siehe Spalte „Etappen für die Zukunft“:  
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parallel zur 6. Etappe:
Natur- und Tierschutz, Tier- und Naturfotografie
 seit 2013:

Weitere Informationen mit einer Galerie eigener Aufnahmen:
siehe „Tier- und Naturfotografie“:
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